Fördertechnik in der Tiefe Unterirdische Herausforderung
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Die Verfüllung von Hohlräumen nach dem Ende der Lebenszeit von Adern ist mitunter genauso anspruchsvoll wie der einstige Abbau. Die Lösung liegt im Sicon-Fördersystem, welches das Material in einem geschlossenen Taschenfördergurt umschließt, der sich nur an den Be- und Entladestellen öffnet
Die Region um Bernburg (Saale) ist seit dem Mittelalter vom Bergbau geprägt. Seit Jahrhunderten arbeiten hier Generationen von Bergleuten und gewinnen Salz aus den reichen Vorkommen tief unter der Erde. Wenn eine Ader vollständig abgebaut ist, geht es zur nächsten und zurück bleiben leere Höhlen, Stollen und Schächte. Für den Betreiber K+S ist das Management dieser Hohlräume eine anspruchsvolle, aber lösbare Aufgabe. Um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten, füllt das international ausgerichtete Rohstoffunternehmen diese Hohlräume schrittweise mit zerkleinerten mineralischen Verfüllstoffen – von größeren Gesteinsbrocken über kleinere Kieselsteine bis hin zu feinem Staub.
Das bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich: Wie lassen sich bis zu 200 Tonnen Verfüllmaterial pro Stunde effizient, automatisch und sauber von einem Schacht zu einem Silo transportieren? Durch enge, gewundene Tunnel, steile Steigungen und scharfe Kurven? Ohne Staub aufzuwirbeln oder Ladung zu verschütten. Und ohne dass häufige Wartungsarbeiten nötig werden? Bislang wurden für diese Aufgabe herkömmliche Förderbänder eingesetzt. Diese haben zwar zuverlässig funktioniert, aber hinsichtlich Effizienz und Ergonomie am Arbeitsplatz ihre Grenzen erreicht.
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