Optimale Aufbereitung von Lignin mit Strahl- und Sichtermühlen Prozesse zur Verarbeitung von Lignin
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Bisher galt der natürliche Rohstoff Lignin als Nebenprodukt bei der Herstellung von Zellstoff oder Bioethanol und wurde primär thermisch verwertet. Inzwischen wird dieser für verschiedenste Produkte als nachwachsender Rohstoff genutzt. Zur Verarbeitung muss dieser jedoch entweder in Form von feinem Pulver oder als Granulat vorliegen und daher vermahlen oder kompaktiert werden. Dafür stehen sowohl Strahl- als auch Sichtermühlen bereit.
Die natürlichen Eigenschaften von Lignin lassen sich gezielt in vielfältigen Anwendungsbereichen einsetzen. Ob bei der Herstellung von Carbonfasern, Hard-Carbon für Batterieanoden, Futtermittel, als Baustein für die Chemieindustrie, Ruß-Ersatz für Gummi (Reifen), Harze, Kunststoffe (Thermoplaste, Elastomere, Wachse) oder als Zusatzstoff für Schäume (PU-Schaum, Aerogele) und Kosmetik – Lignin kann fossile oder schädliche Rohstoffe sinnvoll ersetzen.
Individuelle Verarbeitung von Lignin
Wie andere natürliche Rohstoffe unterliegt auch Lignin gewissen Qualitätsschwankungen. Bei der Verarbeitung werden verschiedene Verfahren eingesetzt, die zu unterschiedlichen Lignin-Qualitäten führen. „Standardlösungen zur Verarbeitung gibt es nicht. Vielmehr ist ein tiefes Verständnis der jeweiligen Anwendung und ihrer Anforderungen erforderlich“, erklärt Sonja Seiler, Head of Sales Chemical Division bei Hosokawa Alpine.
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