Powtech 2017

Die letzten Vorbereitungen für die Powtech laufen auf Hochtouren

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Digitalisierung hält nur langsam Einzug

Über sechs Hallen erstreckt sich das Angebot der diesjährigen Powtech, das von einem umfangreichen Begleitprogramm flankiert wird. Auch PROCESS ist wieder dabei: Sie finden uns in Halle 4A, Stand 426.(Bild:  Nürnberg Messe)
Über sechs Hallen erstreckt sich das Angebot der diesjährigen Powtech, das von einem umfangreichen Begleitprogramm flankiert wird. Auch PROCESS ist wieder dabei: Sie finden uns in Halle 4A, Stand 426.
(Bild: Nürnberg Messe)

Traditionell adressiert die Powtech alle Branchen, von der Chemie über die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie bis zur Baustoffbranche, von denen jedoch jede ihre eigenen Anforderungen stellt. Einige Trends machen sich allerdings überall bemerkbar und werden die eingesetzten Anlagen, Apparate und Komponenten in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflussen. So ist der Trend zur Digitalisierung nicht nur in der chemischen Industrie zu sehen. Die Digitalisierung der Prozesse unterstützt das Ziel gleichbleibend hoher Produktqualität über 24 Stunden, 7 Tage die Woche.

Gleichzeitig rücken die Senkung der Produktionskosten sowie eine höhere Energie- und Ressourceneffizienz in den Fokus. Gefordert sind höchste Produktionssicherheit bei gleichzeitig hoher Flexibilität – und das an internationalen Standorten. Für Sylvia Bräunlein, Operations Director Chemicals Division der Hosokawa Alpine in Augsburg, ergeben sich daraus vielfältige Anforderungen: „Einzelmaschinen, die von betriebseigenen Ingenieurabteilungen in eine Gesamtanlage eingeplant werden, gehören der Vergangenheit an. Gefordert wird die Lieferung von Gesamtanlagen mit garantierten Prozesswerten unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsstandards und Normen. Um dies zu realisieren, ist ein hoher Automatisierungsgrad der Anlagen notwendig; erst dieser ermöglicht optimierte Produktivität, stabile Prozessführung bis hin zur Fernwartung und Predictive Maintenance, um Stillstandszeiten zu minimieren.“

Die Herausforderung: In der Schüttgutindustrie sind nach wie vor viele Komponenten mechanisch – diese so zu ertüchtigen, dass sie die Informationen auch digital bereit stellen, um verarbeitet werden zu können, ist ein gewaltiger Schritt. Doch auch hier wird es erste Beispiele auf der Powtech geben, etwa bei Zeppelin Systems, deren mechanische Komponenten via App nicht nur ihr elektronisches Typenschild selbständig aktualisieren, sondern auch einen Chat zur Servicetechnik aufbauen können. Und dies soll nur der erste Schritt zu einer breit angelegten Digitalisierungstrategie der Friedrichshafener sein.

Weiter sind diesbezüglich sicherlich Maschinen und Anlagen aus dem Bereich des Abfüllens und Verpackens, die zumindest Aspekte des Condition Monitorings verinnerlicht haben. Schließlich kündigen sich Schäden an Lagern oder Füll- und Dosiereinrichtungen meist an, etwa durch Vibrationen, ungewöhnliche Geräusche oder Wärme. Solche Abweichungen können über Sensoren bereits gut erkannt und weiter geleitet werden, sodass frühzeitig eingegriffen werden kann. Damit lassen sich nicht nur ein Stillstand verhindern, sondern auch die Anlagen näher am optimalen Betriebspunkt fahren.

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