Wolframproduktion Was 50 Jahre Wolframproduktion über Versorgungssicherheit lehren
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Aus einer Idee rund um eine Wolframlagerstätte in den österreichischen Alpen entwickelte sich das Unternehmen Wolfram Bergbau und Hütten innerhalb von 50 Jahren zu einem vollständig integrierten Wolframproduzenten. Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der kritische Rohstoffe wieder in den Mittelpunkt industrieller und politischer Diskussionen rücken. Die Unternehmensgeschichte bietet einen Einblick, wie sich die Wolframindustrie in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.
Die Geschichte beginnt 1967 in den österreichischen Alpen, als in der Nähe von Mittersill die ersten Scheelit-Erzblöcke entdeckt wurden. Damals sprach noch niemand von Kreislaufwirtschaft, kritischen Rohstoffen oder der Resilienz von Lieferketten. Nach und nach hat sich aus einem lokalen Bergbauprojekt ein Unternehmen entwickelte, das Wolfram abbaute, zu Pulver verarbeitete und schließlich zur Wiederverwendung zurückgewann.
Vier Jahre später wurde die Scheelit-Bergbau-Mittersill-Gesellschaft gegründet, um die Lagerstätte zu erschließen, und 1975 entstand die Wolfram Bergbau und Hüttengesellschaft. Die Aufbereitungsanlage in Mittersill nahm 1976 den Betrieb auf, ein Jahr später folgte die Raffinerie in St. Martin mit dem ersten Wolfram-Metallpulver des Unternehmens, und in den 1980er Jahren begannen die Mitarbeiter auch mit der Rückgewinnung von Wolframschrott. Bergbau, Raffination und Recycling waren innerhalb eines Jahrzehnts etabliert, doch es sollte noch viel länger dauern, bis diese drei Bereiche als ein System funktionierten.
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