Effizienz und Sicherheit in der Sprühtrocknung
Unsichtbares sichtbar machen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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In der Sprühtrocknung beeinflusst die Luftfeuchte maßgeblich den gesamten Prozessverlauf. Sowohl die absolute Feuchte in der Zu- als auch in der Abluft bestimmt unmittelbar die Trocknungsdynamik. Ein neues System zeigt die tatsächlichen Bedingungen vor Ort.

Der CO.Pilot kombiniert Feuchtemessung und CO-Detektion zur Brandfrüherkennung in einem einzigen System.(Bild:  Rembe)
Der CO.Pilot kombiniert Feuchtemessung und CO-Detektion zur Brandfrüherkennung in einem einzigen System.
(Bild: Rembe)

Zu hohe Feuchte in der Zuluft reduziert den Dampfdruckgradienten zwischen Produkt und Luft. Die Folgen sind verringerte Verdunstungsraten, längere Trocknungszeiten und ein höherer Energieeinsatz. Zugleich kann eine hohe Abluftfeuchte ein Hinweis auf ineffiziente Trocknung sein, etwa durch Kondensation, unzureichende Luftführung oder eine Überlastung der Anlage. In solchen Fällen kommt es häufig zu unerwünschten Materialablagerungen. Eine zu niedrige Feuchte in der Abluft ist kritisch zu betrachten. Sie deutet häufig auf eine Übertrocknung hin. Dies führt zu unnötigem Energieverbrauch und kann eben falls die Produktqualität beeinträchtigen. Aromaverluste, Pulverbruch und verstärkte Staubbildung sind typische Konsequenzen.

Aktiver Explosionsschutz

Als neuen Typ auf dem Gebiet des aktiven Explosionsschutzes führt Rembe Exkop Nova ein. Ein wesentliches Merkmal ist die vorgesehene SIL-2-/SIL 3-Zertifizierung. Eine wichtige Grundlage für Schutzkonzepte mit hohen Anforderungen an die funktionale Sicherheit. Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine besonders schnelle Signalverarbeitung und eine maximale Zeit von weniger als zwei Millisekunden zwischen Detektion und Auslösung. Zentrale Bestandteile der neuen Systemgeneration sind die DMX-R-II-Druckmelder. Sie wurden für den Einsatz in anspruchsvollen industriellen Prozessen entwickelt und verbinden eine schnelle, zuverlässige Druckdetektion mit einem breiten Anwendungsbereich. Die Melder sind für den direkten Einsatz in den Zonen 0/20 (innen) sowie in den Zonen 1/21 (außen) vorgesehen. Darüber hinaus sind sie druckstoßfest bis 12 barg, vollvakuumfest und für Prozesstemperaturen von −40 bis +125 °C ausgelegt. Neben der funktionalen Sicherheit nach SIL befinden sich Zulassungen und Konformitäten nach Atex, IECEx, UL und CSA aktuell in der Umsetzung. Damit ist die Plattform auf die Anforderungen europäischer und internationaler Anlagenkonzepte ausgerichtet. Der Ansatz folgt dabei einem zentralen Prinzip des modernen Explosionsschutzes: Eine Druckentlastung schützt den betroffenen Anlagenteil – eine geeignete Entkopplung verhindert zusätzlich die Übertragung der Explosion auf verbundene Anlagenteile. Erst das Zusammenspiel beider Maßnahmen ermöglicht ein umfassendes und auf die jeweilige Anlage abgestimmtes Explosionsschutzkonzept.

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