Lösung für schlecht fliessendes, gefälltes Kalziumkarbonat Energieeffizienter Transport mit pneumatischer Förderung

Quelle: Pressemitteilung Gericke Lesedauer: 2 min

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Die Kombination macht´s. Dies zeigt ein System für die Lagerung, die Dosierung und den pneumatischen Transport von verschiedenen Kalziumkarbonatpulvern, die zu mehreren Mischern geliefert werden müssen.

3D-Animation der Dichtstromförderung
3D-Animation der Dichtstromförderung
(Bild: Gericke)

Das Projekt hatte es in sich: Für die Herstellung von Kleb- und Dichtstoffen sollten die einschlägigen Arten von Kalziumkarbonaten in der richtigen Menge den Mischern zugeführt werden. Neben gemahlenem Kalziumkarbonat, das meist frei fließend vorliegt, mussten auch gefällte Kalziumkarbonatpulver verarbeitet werden. Diese Pulver sind, aufgrund der Submikron-Partikel des gefällten Kalziumkarbonats, sehr schwer zu fördern. Was die Pulver so schwierig macht: Sie sind ausgeprägt kohäsiv und weisen ein schlechtes Fließverhalten auf.

Im Gericke-Testzentrum in der Schweiz wurden daher zunächst umfangreiche Versuche mit den relavanten Arten von Kalziumkarbonaten durchgeführt, um die besten pneumatischen Förderbedingungen zu ermitteln. Im Fokus stand: Es sollte ein energieeffizienter und sicherer Transport der Pulver über eine 70 bis 130 Meter lange Förderstrecke mit minimalen Rückständen möglich sein. Das Ergebnis: Das pneumatische Gericke Pulseflow PTA-Dichtstrom-Fördersystem wies den geringsten Gasverbrauch pro Gewicht des transportierten Produkts auf. Der Nebeneffekt: Dies wiederum bedeutete auch den geringsten Energiebedarf.

Langsamere Geschwindigkeit ist am Ende effizienter

Bei der Gericke Pulseflow PTA Dichtstrompneumatik werden die Pulver in einem Druckbehälter als langsam bewegte Produktpfropfen mit Luftgeschwindigkeiten im Bereich von 4 bis 12 m/s transportiert. Dies steht im Gegensatz zu pneumatischen Dünnstromfördersystemen, die mit Luftgeschwindigkeiten von meist weit über 20 m/s arbeiten.

Aufgrund des kohäsiven Charakters des ausgefällten Kalziumkarbonats wurde ein spezielles fluidisierendes Entleerungssystem eingesetzt, um eine gleichmäßige Entleerung des Druckbehälters zu gewährleisten. Das fluidisierende Austragssystem verhindert die Bildung von Rattenlöchern und Trichtereffekten im Behälter. Diese verringern nicht nur die Förderleistung sondern würden letztlich zu Störungen bei der Förderung und vollständigen Entleerung der beladenen Pulver führen.

In der realen Anlage wurden die Kalziumkarbonat-Pulver entsprechend der Rezeptur in einen gewogenen Druckbehälter gefüllt. Sobald die korrekte Füllung erreicht war, begann der pneumatische Transport mit der Förderung des Pulvers zu dem dafür vorgesehenen Zielort über den verschiedenen Mischern. Bevor das Fördersystem gestoppt und zum nächsten Mischer umgeschaltet wurde, wird die Rohrleitung gespült, um Rückstände im Förderrohr zu entfernen. Damit konnte trotz des anspruchsvollen Produkts eine sichere und energieeffiziente Förderung erreicht werden. 

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