Reiner Lemperle, Gebr. Lödige Maschinenbau: „Die Entscheidung hängt von Faktoren wie der jeweiligen Rezeptur, den Prozesszeiten oder Produktionsmengen ab und sollte bereits bei der Entwicklung einer neuen Fertigungslinie berücksichtigt werden. Im Batch-Betrieb wird das Produkt nach Ablauf der Prozesszeit komplett aus dem Mischer ausgetragen. Generell bietet er damit eine höhere Flexibilität: Bei Bedarf können Rohstoffe nacheinander abgewogen und gesammelt werden, oder sogar der Mischer selbst wird als Waage benutzt. Außerdem ist eine Umstellung auf andere Rezepturen dank der vergleichsweise einfachen Steuerung relativ problemlos möglich. Konti-Mischer eignen sich dagegen für die Produktion großer Durchsätze. Hierbei werden die zu mischenden Produkte gemeinsam dem Mischer zugeführt und durchlaufen diesen zwangsgetrieben vom Einlauf zum Auslauf. Dieser kontinuierliche Fluss erfordert jedoch eine Konstruktion des Systems, die exakt auf die notwendigen Verweilzeiten des jeweiligen Produkts im Mischer abgestimmt ist, sowie einen gewissen Grad an Automatisierung.“ (Bild: Lödige) 3/3 Zurück zum Artikel