Siebmaschinen
Mehr Wertstoffe zurückführen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Vier Siebmaschinen stehen im Mittelpunkt der Aufbereitungsanlage eines schwedischen Versorgers und sortieren dort gemischte Siedlungs- und Haushaltsabfälle. Es handelt sich um eineder modernsten Sortieranlagen Europas.

Rund 200.000 Tonnen Hausmüll pro Jahr werden in der Anlage verarbeitet. Die Klassierung mit vier Siebmaschinen bildet die Grundlage für die nachfolgende Sortierung.(Bild:  Spaleck)
Rund 200.000 Tonnen Hausmüll pro Jahr werden in der Anlage verarbeitet. Die Klassierung mit vier Siebmaschinen bildet die Grundlage für die nachfolgende Sortierung.
(Bild: Spaleck)

Ziel der Investition war es, mehr Wertstoffe in den Kreislauf zurückzuführen und den Anteil thermischer Verwertung zu verringern. Die Anlage wurde vom niederländischen Anlagenbauer Banzo als Generalunternehmer geplant und innerhalb von elf Monaten realisiert. Für die Aufbereitungstechnologie setzt Tekniska verken auf die Siebtechnik des deutschen Herstellers Spaleck, die den Materialstrom exakt klassiert und die Effizienz der nachfolgenden Sortierprozesse dadurch optimiert. Ziel: Mehr Recycling, weniger Verbrennung „Diese Anlage ist ein großer Schritt für uns“, sagt Kristian Elisson, Plant Manager bei Tekniska verken. „Unser Ziel ist klar: Möglichst viele Materialien zurück in den Stoffkreislauf zu bringen – und somit den Anteil der thermischen Verwertung zu minimieren.“

Voll automatisierter Sortierprozess

Der Sortierprozess ist vollständig automatisiert. Die Anlage verarbeitet bis zu 40 Tonnen pro Stunde und ist auf eine Jahreskapazität von rund 200.000 Tonnen ausgelegt. Sortiert werden fünf Fraktionen: Kunststoffe, Papier/Pappe, Eisenmetalle, Nichteisenmetalle und organische Bestandteile. Die Rückgewinnungsraten liegen auf hohem Niveau, etwa bei 92,8 Prozent für Mischkunststoffe, 93,1 Prozent für Papier, 94,1 Prozent für Eisenmetalle und 88,0 Prozent für Nichteisenmetalle. Eine technische Besonderheit ist die 250 Meter lange Förderbrücke, die den nicht recycelbaren Reststrom direkt in zwei benachbarte Müllheizkraftwerke überführt.

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