Start-up-Entdeckungen auf der Ifat
KI erkennt in Echtzeit

Von Sabine Mühlenkamp 2 min Lesedauer

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Rund 50 junge internationale Unternehmen zeigten auf der Ifat in München in einer Start-up-Zone ihre Innovationen. Auch für die Schüttgutindustrie gab es Spannendes zu entdecken.

Insbesondere die Kombination aus Robotik und KI verspricht neue Impulse in Bezug auf die Sortierung.(Bild: ©  Ps - stock.adobe.com)
Insbesondere die Kombination aus Robotik und KI verspricht neue Impulse in Bezug auf die Sortierung.
(Bild: © Ps - stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz, neue Sensortechnologien und biobasierte Verfahren entwickeln sich zunehmend zu Schlüsseltechnologien für eine funktionierende Circular Economy. Drei Beispiele zeigen, wie KI hierbei unterstützt.

Mikroplastik sichtbar machen – in Echtzeit

Mit strengeren regulatorischen Vorgaben, etwa durch die Chemikalienverordnung REACH oder die Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), wächst der Druck, Mikroplastik zuverlässig zu erfassen und zu vermeiden. Bei diesen Anforderungen setzt das 2024 gegründete Start-up Zaitrus aus Bayreuth an: Ein sensorgestütztes Durchfluss-System identifiziert Kunststoffpartikel in Flüssigkeiten in Echtzeit – von Abwasser bis hin zu Getränken. Die Lösung identifiziert, kategorisiert, charakterisiert und quantifiziert die Stoffe frühzeitig – direkt an der Quelle. „Für kommunale Kläranlagen oder Lebensmittelhersteller bietet sich so ein effektiver Mechanismus zur Prävention und Qualitätssicherung, der vor Schäden schützen kann“, sagt Zaitrus-Geschäftsführer Till Zwede. Das Verfahren befindet sich in der Pilotphase. Ab dem Jahreswechsel 2026/27 soll es ein vollwertiges Monitoring as a Service geben.

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