Lone Star Bakery automatisiert die Dessertproduktion
Flexible Spiralförderung

Quelle: Pressemitteilung Flexicon 3 min Lesedauer

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Wie automatisiert man eine Produktion, wenn man unsicher ist, ob das Produkt vom Markt angenommen wird? Mit einem manuellen flexiblen Spiralförderer konnte die Produktion schrittweise ausgebaut werden.

Die Bediener rollen den gefüllten Behälter zu einer mechanischen Kippvorrichtung, die den Inhalt in den Trichter der Förderanlage entlädt.(Bild:  Flexicon)
Die Bediener rollen den gefüllten Behälter zu einer mechanischen Kippvorrichtung, die den Inhalt in den Trichter der Förderanlage entlädt.
(Bild: Flexicon)

Aus ihren bescheidenen Anfängen als kleinstädtische Bäckerei Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die Lone Star Bakery zu einem führenden Unternehmen der industriellen Backwarenproduktion entwickelt. Jede Woche stellt Lone Star an zwei Produktionsstätten in China Grove im US-Bundesstaat Texas Millionen von Backwaren her darunter fruchtige und herzhafte Teigtaschen, Buttermilch-Biskuits, Kolatschen, Dessertbecher, Zimtschnecken, Pekannussrollen und Schokoladenkekse.

Von einer internationalen Fast-Food-Kette erhielt Lone Star Bakery den Auftrag, eine neue Produktlinie von Cheesecake-Desserts im Becher herzustellen. Jeder Becher wurde zunächst mit einer Bodenschicht aus Graham-Cracker-Bröseln oder einer Oreo-Mischung befüllt und verdichtet. Anschließend wurden eine Käsekuchenmasse und eine Fruchtfüllung dekorativ in die Becher eingearbeitet. „Es handelte sich um ein völlig neues Produkt und niemand konnte mit Sicherheit vorhersagen, wie es vom Markt angenommen werden würde“, erklärt Mike Brehm, Chefingenieur von Lone Star. „Anfangs erfolgten sämtliche Arbeitsschritte manuell. Wir mischten die Kekszutaten in Behältern und unsere Mitarbeiter füllten die Mischung per Hand in jeden einzelnen Becher. Der Arbeitsaufwand war enorm.“