Interview: Lagerung und Förderung von Schüttgütern
Einer muss die verfahrenstechnische Verantwortung übernehmen!

Das Gespräch führte Sabine Mühlenkamp 7 min Lesedauer

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Harald Heinrici hat unsere Leser über viele Jahre mit seiner Kolumne „Wussten−Sie−schon“ über Fallstricke in der Lagerung und der Förderung von Schüttgütern aufgeklärt und Lösungen gezeigt. Nun geht er in den wohlverdienten Ruhestand, Nachfolger im Ingenieurbüro Schwedes + Schulze ist Mario Dikty. Zeit für einen gemeinsamen Blick über die Herausforderungen der Branche.

Mario Dikty ist neuer Geschäftsführer bei Schwedes + Schulze Schüttguttechnik.(Bild:  privat)
Mario Dikty ist neuer Geschäftsführer bei Schwedes + Schulze Schüttguttechnik.
(Bild: privat)

Herr Heinrici, was fasziniert Sie auch nach 40 Jahren noch an Schüttgütern?

Heinrici: Die Welt der Schüttgüter beeindruckt mich immer wieder durch ihre Vielfältigkeit. Nicht nur die Schüttgüter unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, auch die Anwendungen bieten immer wieder Über­raschungen. Doch letztendlich ist es die gemeinsame Basis der Schüttgutmechanik, die die Lösungen liefert, unabhängig davon, ob es sich um einen Behälter mit einem Liter Inhalt oder ein Silo für die Lagerung von 100.000 t Eisenerz handelt.