Verarbeitung von Pebbles neu ausrichten Von Abfall zu Wertstoff
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Die Rezirkulation von Pebbles ist gängige Praxis im Bergbau. Dieser Ansatz ist jedoch kosten- und energieintensiv. Eine gezielte Auswahl der zu verarbeitenden Materialien kann die Anlagenleistung verbessern.
In vielen großtechnischen Bergbaubetrieben, insbesondere bei der Verarbeitung harter, kompetenter Erze, sind Mahlkreisläufe mit einer erheblichen Ineffizienz konfrontiert, die häufig unbemerkt bleibt. In vielen Fällen wird diese Ineffizienz trotz der damit verbundenen Kosten als Teil des Prozesses hingenommen. Zwischen 5 und 30 Prozent des in die Mühle eingebrachten Materials werden als größere, harte Stücke – sogenannte „Pebbles“ – in den Kreislauf zurückgeführt. Dabei handelt es sich um Partikel, die sich nur schwer zerkleinern lassen und entweder direkt oder nach einer Zerkleinerung rezirkuliert werden.
Diese Pebbles durchlaufen das System nicht nur. Sie beanspruchen Volumen in der Mühle, erhöhen den Energiebedarf bei erneuter Verarbeitung und können den Durchsatz sowie die Prozessstabilität begrenzen. In Kreisläufen mit hohem Pebble-Anteil ist der Effekt erheblich: Für jede Tonne an Pebbles, die in die Mühle zurückgeführt wird, können zwischen 0,4 und 0,7 Tonnen Frischaufgabe effektiv verdrängt werden. Selbst nach der Zerkleinerung verschwinden die Pebbles nicht, sondern beeinflussen weiterhin die Mühlenleistung. Oftmals wird dies als Teil des Prozesses akzeptiert.
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