Verarbeitung von Pebbles neu ausrichten
Von Abfall zu Wertstoff

Quelle: Pressemitteilung 6 min Lesedauer

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Die Rezirkulation von Pebbles ist gängige Praxis im Bergbau. Dieser Ansatz ist jedoch kosten- und energieintensiv. Eine gezielte Auswahl der zu verarbeitenden Materialien kann die Anlagenleistung verbessern.

Fernando Romero-Lage, Area Sales Manager Tomra Mining: „Die Röntgentransmissions-Technologie (XRT) analysiert jedes einzelne Partikel anhand seiner inneren atomaren Dichte. Während die Pebbles über ein Förderband transportiert werden, erfasst das System jedes Partikel innerhalb von Millisekunden und trennt wertvolles Material von niedriggradigem oder taubem Gestein.“(Bild:  Tomra)
Fernando Romero-Lage, Area Sales Manager Tomra Mining: „Die Röntgentransmissions-Technologie (XRT) analysiert jedes einzelne Partikel anhand seiner inneren atomaren Dichte. Während die Pebbles über ein Förderband transportiert werden, erfasst das System jedes Partikel innerhalb von Millisekunden und trennt wertvolles Material von niedriggradigem oder taubem Gestein.“
(Bild: Tomra)

In vielen großtechnischen Bergbaubetrieben, insbesondere bei der Verarbeitung harter, kompetenter Erze, sind Mahlkreisläufe mit einer erheblichen Ineffizienz konfrontiert, die häufig unbemerkt bleibt. In vielen Fällen wird diese Ineffizienz trotz der damit verbundenen Kosten als Teil des Prozesses hingenommen. Zwischen 5 und 30 Prozent des in die Mühle eingebrachten Materials werden als größere, harte Stücke – sogenannte „Pebbles“ – in den Kreislauf zurückgeführt. Dabei handelt es sich um Partikel, die sich nur schwer zerkleinern lassen und entweder direkt oder nach einer Zerkleinerung rezirkuliert werden.

Diese Pebbles durchlaufen das System nicht nur. Sie beanspruchen Volumen in der Mühle, erhöhen den Energiebedarf bei erneuter Verarbeitung und können den Durchsatz sowie die Prozessstabilität begrenzen. In Kreisläufen mit hohem Pebble-Anteil ist der Effekt erheblich: Für jede Tonne an Pebbles, die in die Mühle zurückgeführt wird, können zwischen 0,4 und 0,7 Tonnen Frischaufgabe effektiv verdrängt werden. Selbst nach der Zerkleinerung verschwinden die Pebbles nicht, sondern beeinflussen weiterhin die Mühlenleistung. Oftmals wird dies als Teil des Prozesses akzeptiert.