CO2-Abscheidung in Kalkstein Thyssenkrupp Uhde plant Anlage zur Wiederverwertung von Phosphorgips

Quelle: Pressemitteilung Thyssenkrupp Uhde 1 min Lesedauer

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Thyssenkrupp Uhde hat mit Ma’aden einen Rahmenvertrag über die Entwicklung, das Engineering und die Lizenzierung einer Kalzinierungsanlage für die Phosphorgipsverarbeitung in Saudi-Arabien unterzeichnet.

Die Verantwortlichen von Thyssenkrupp Uhde, Ma’aden und Metso anlässlich der Vertragsunterzeichnung.(Bild:  Thyssenkrupp Uhde GmbH)
Die Verantwortlichen von Thyssenkrupp Uhde, Ma’aden und Metso anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
(Bild: Thyssenkrupp Uhde GmbH)

Die geplante Anlage, die am Standort Ras al Khair von Ma’aden (Saudi Arabian Mining Company) in Saudi-Arabien errichtet werden soll, dient dem Recycling von Phosphorgips und der Abscheidung von CO2-Emissionen. Die gemeinsame Forschung und Entwicklung wird in Zusammenarbeit mit Thyssenkrupp Polysius und Metso Outotec durchgeführt.

Derzeit fallen erhebliche Mengen an Phosphorgips als Nebenprodukt bei der Produktion von Phosphorsäure an, die für die Herstellung von Phosphatdünger unerlässlich ist. Die Möglichkeiten, Phosphorgips direkt zu verwenden, sind aufgrund von Verunreinigungen und den allgemeinen Eigenschaften dieses Materials sehr begrenzt.

Das Verfahren zur Behandlung von Phosphorgips hat drei Vorteile: Erstens wandelt es Phosphorgips in Branntkalk (Kalziumoxid, CaO) um. Durch den Einsatz alternativer Brennstoffe wie Wasserstoff oder Schwefel ist dieser Kalzinierungsschritt CO2-arm. Zusätzliches Know-how für diesen Prozess liefert Thyssenkrupp Polysius, ein Komplettanbieter für die Zement- und Kalkindustrie. Zweitens ermöglicht der Prozess die Rückgewinnung von Schwefelsäure, die recycelt und als Ausgangsmaterial für die Phosphorsäureproduktion wiederverwendet werden kann. Und drittens bindet der Branntkalk durch einen Karbonisierungsprozess CO2 in Form von Kalkstein. Der Kalkstein kann dann z. B. in der Bauindustrie oder für die Zementherstellung verwendet werden.

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