Elektrisches Ofensystem auf Basis der Dekarbonisierungstechnologie von SaltX Auf dem Weg zur weltweit ersten klimaneutralen Kalkproduktionsanlage

Quelle: Pressemitteilung ThyssenKrupp Polysius GmbH 1 min Lesedauer

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Thyssenkrupp Polysius wird das Ofensystem für die Quicklime (Branntkalk)-Anlage von SMA Mineral im norwegischen Mo i Rana liefern – eine Anlage, die vollständig ohne CO2-Emissionen betrieben werden soll. Basierend auf der elektrischen Kalzinierungstechnologie von SaltX stellt das Projekt weltweit eine Premiere in der Dekarbonisierung der Kalkproduktion dar und markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu klimaneutralen industriellen Prozessen.

Die Pilotanlage soll bis 2027 fertiggestellt werden und eine jährliche Produktionskapazität von  40.000 Tonnen ZEQL-Quicklime erreichen.(Bild:  ThyssenKrupp Polysius)
Die Pilotanlage soll bis 2027 fertiggestellt werden und eine jährliche Produktionskapazität von 40.000 Tonnen ZEQL-Quicklime erreichen.
(Bild: ThyssenKrupp Polysius)

Die Anlage basiert auf dem ZEQL-Konzept (Zero Emission Quicklime), das von dem schwedischen Innovationsunternehmen SaltX Technology entwickelt wurde. Dieses Verfahren elektrifiziert den traditionell mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kalzinierungsprozess und stellt Quicklime ganz ohne CO2-Emissionen her. Mit der Lieferung des Ofensystems und durch seine umfassende ingenieurtechnische Expertise übernimmt Thyssenkrupp Polysius eine zentrale Rolle bei der Skalierung dieser Technologie auf ein industrielles Niveau. „Wir sind stolz darauf, zu diesem wegweisenden Projekt beizutragen, das neue Maßstäbe für eine nachhaltige Kalkproduktion setzt“, sagt Christian Myland, CEO von Thyssenkrupp Polysius. „Unsere Zusammenarbeit mit SMA Mineral und SaltX Technology zeigt, wie industrielle Partnerschaften den Übergang zu Netto-Null-Emissionen beschleunigen können.“ Die Pilotanlage soll bis 2027 fertiggestellt werden und eine jährliche Produktionskapazität von 40.000 Tonnen ZEQL-Quicklime erreichen. Das Projekt erhält Fördermittel in Höhe von 24 Millionen Euro von der norwegischen staatlichen Organisation Enova.

SMA Mineral, einer der größten Kalkproduzenten in der nordischen Region, ist in Schweden, Norwegen, Finnland und Estland tätig. Mit über 90 Jahren Erfahrung beliefert das Unternehmen Schlüsselindustrien wie Stahl, Bauwesen, Zellstoff und Papier, Wasseraufbereitung und Landwirtschaft mit hochwertigen Kalkprodukten. Nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Februar 2025 arbeiten beide Unternehmen eng zusammen, um elektrifizierte industrielle Prozesse im großen Maßstab umzusetzen. Diese Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt in der Dekarbonisierung der Zement- und Kalkindustrie dar. 

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