Extraktives Staubmessystem Staubmessung für nasse Gase

Von Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

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Mit dem FWE200DH hat Sick ein Staubmessgerät zur Messung von Staubkonzentrationen in nassen Gasen weiterentwickelt, bei dem Gas über eine Sonde entnommen und in einem Thermozyklon über den Taupunkt aufgeheizt wird. Alle im Gas enthaltenen Tröpfchen verdampfen und können daher das Messergebnis nicht mehr verfälschen.

Spezielle Lösung für die Düngemittelproduktion: Das FWE200 mit integrierter Spülung
Spezielle Lösung für die Düngemittelproduktion: Das FWE200 mit integrierter Spülung
(Bild: Sick)

Das anschließend benutzte Streulichtprinzip erlaubt auch die Messung geringer Staubkonzentrationen. Das Messgerät ist platzsparend gebaut und kann somit direkt am Schornstein angebracht werden. Ausgestattet ist es mit einer korrosionsbeständigen Entnahmesonde aus PVDF. Da keine beweglichen Teile Kontakt zum aggressiven Gas haben, ist das Messgerät wartungsarm.

Die Einsatzgebiete des Systems sind die Überwachung von Nassreinigungsanlagen, die Messung im gesättigten Gas nach Rauchgasentschwefelung und die Erfassung der Staubkonzentrationen in nasser Abluft. Speziell für die Düngemittelindustrie gibt es eine integrierte Spülung, da die hygroskopischen Salze zu Ablagerungen im Messsystem führen. 

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