Frage: Wie gelingt es zuverlässig und wirtschaftlich eine lange Lebensdauer bei Komponenten für die Handhabung abrasiver Schüttgüter zu erzielen? Antwort von Markus Locher, Coperion: „Mit einem eigens entwickelten und passend für die jeweilige Anwendung abgestuften Verschleißschutzkonzept, genannt Duro Protect. Diese Entwicklung basiert nicht nur auf der Analyse von Verschleißmechanismen bei Komponenten, z.B. Zellenradschleusen oder Weichen, sondern auch der sys tematischen Untersuchung bezüglich Wirksamkeit verschleißresistenter Werkstoffe. Diese wurden hinsichtlich Widerstandsfähigkeit sogar noch weiter im mechanischen Aufbau und der chemischen Zusammensetzung optimiert. Ebenso tragen besondere konstruktive Merkmale zusätzlich zur Lebensdauer bei und eine große, wachsende Stückzahl im Markt – nicht nur allein in den Hauptindustrien Zementherstellung, Kalkherstellung und Kraftwerke – belegen sichtbar den Nutzen für unsere Kunden. Bei Einsatz in pneumatischen Fördersystemen mit bis zu 1,5 bar Druckdifferenz (auch bei höchstabrasiven Pulvern wie Zement, Flugasche oder Kohle) lassen sich im Vergleich zu anderen Technologien teils sogar so große Energieeinsparungen erzielen, dass sich die Zellenradschleuse von selbst innerhalb eines überschaubaren Zeitraums amortisiert. Aufgrund des außerordentlichen Fachwissen und der Erfahrung von Coperion mit über 14 000 Schüttgütern können sich Kunden von Komponenten mit Duro Protect-Verschleißschutz jederzeit auf eine lange Standzeit und hohe Verfügbarkeit verlassen.“ (Bild: Coperion) 18/18