Schwingelemente

Richtige Schwingung schont Anlagen und erhöht die Leistung

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Führungswechsel bei Rosta

Rosta-Geschäftsführer Jörg Heyming(Bild:  Rosta)
Rosta-Geschäftsführer Jörg Heyming
(Bild: Rosta)

Nach 20-jähriger Leitung von Rosta in Schwelm übernimmt Jörg Heyming die Geschäftsführung von Michael Backhaus, der sich langsam in den wohlverdienten Ruhestand zurückzieht. Der Weltmarktführer im Bereich Gummifeder-, Lager- und Dämpfungselemente ist über 70 Jahre auf dem Markt tätig und in mehr als 35 Ländern vertreten. Heyming arbeitete nach seiner technischen Ausbildung viele Jahre als Vertriebsingenieur für hochwertige, innovative und beratungsintensive Produkte im Kunststoff und Metallbereich, bevor er für die niederländische Firma Merrem als Vertriebsleiter den Marktaufbau in Deutschland leitete und danach die Geschäftsführung für den erfolgreichen Neuaufbau der Merrem Polyquick im Hunsrück übernahm.

Kreisförmige Schwingungsform erzeugt Förderbewegung

Die Entwicklung und der Bau dieser Anlage wurde von der Firma Silcon in Altenberge über eine Kreisschwinger-Anlage realisiert. Kreisschwinger sind Siebmaschinen, welche eine nahezu kreisförmige Schwingungsform beschreiben und durch einen Erreger (z.B. Unwuchtwelle oder Vibrationsmotor) und über eine Neigung die Förderbewegung des Materialflusses erzeugen. Dieser Kreisschwinger war bei den ersten Prototypen auf Gummipuffer gelagert. Die Verlagerung funktionierte, gab aber durch die ungewöhnlich hohen g-Werte erhebliche Restschwingungen auf den Rahmen und somit auf das Trägerfahrzeug ab.

Als Lösung baute man dann Schwingelemente des Unternehmens Rosta ein. Rosta ist Weltmarktführer im Bereich von Ketten- und Riemenspanner, Gummifederelemente, Schwinglagerung und Dämpfung, sowie für Motorwippen. Unter Berücksichtigung der Grunddaten sowie technischen Gegebenheiten wurde die Rosta AB-D 50 eingesetzt. Diese können pro Bauteil eine Belastung bis zu 9000 N aufnehmen und haben eine Eigenfrequenz von 2,9 bis 3,7 Hz.

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Der Einsatz der Bauteile brachte mehrere Vorteile:

  • Die Feststoffe der Gülle wiesen weniger Restfeuchtigkeit auf.
  • Die Ausbringmenge pro Stunde konnte erheblich gesteigert werden.
  • Die Restschwingungen auf das fahrbare Grundgestell konnten extrem reduziert werden, was der Lebensdauer des Fahrgestelles zu Gute kommt.

Besonders den letzten Aspekt vernachlässigen viele Anwender häufig in der Praxis: Die richtige Auswahl der Federelemente führt nicht nur dazu, dass man sich über Jahre auf gleichbleibende Funktionen seitens der Komponenten verlassen kann, sondern auch zu einer höheren Lebensdauer der Anlagen. So wurde in diesem Fall die Belastung sowohl auf die Anbauteile als auch des gesamten Fahrzeugs drastisch reduziert, da beim An- und Auslaufen des Kreisschwingers die Eigenfrequenz schnell durchfahren wurde. Diese Funktion ist den besonderen Eigenschaften der Schwingelemente von Rosta zu verdanken. 

* Der Autor ist Geschäftsführer von Rosta, Schwelm.

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