Staubarme Förderung

Problemlösung für den Anlagendurchsatz von der Beladung bis zur Entladung

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Allein Kohlekraftwerke produzieren jährlich viele Tonnen Flugasche, die Leitungen verstopfen und sich in Systemen zur Vermeidung von Verschutzungen ansammeln können. Martin Engineering ist ein Pionier in Sachen akustischer Reinigung und Luftströmung (Air Sweeping). Da Flugasche inzwischen zu einem wichtigen Produkt bei der Produktion von Beton und anderen Produkten geworden ist, hat das Unternehmen zudem sichere Sammel- und Kontrollsysteme entwickelt.

Forschung für mehr Leistung

Innovationen sind das Herzstück von der Forschung & Entwicklung bei Martin Engineering, die im Center for Bulk Handling Innovation (CFI) angesiedelt ist. Um beispielsweise dem Wunsch der Kohleindustrie nach schnelleren und breiteren Förderanlagen nachzukommen, entwickelte das CFI breitere, schwerere Produkte für höhere Geschwindigkeiten und größere Belastungen.

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Ein weiteres Beispiel ist die vom CFI jüngst durchgeführte Forschung zu Flugasche und SCR-Reinigung, um Kohlekraftwerke bei ihren kontinuierlichen Anstrengungen zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen zu unterstützen. „Ein Beispiel für unseren lösungsorientierten Ansatz ist der Fahen von Seward, Alaska“, erklärt Hutter. Wir haben die Aufrüstung des Fördersystems für die Kohleabfertigung abgeschlossen. Auf diese Weise ist der größte Kohleproduzent Alaskas in der Lage, seine Umschlagmenge um schätzungsweise 20 % zu steigern und seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt zu verbessern. Durch die Installation einer neuen EVO-Förderband-Ladezone konnte die mittlere Laderate des Terminals im gesamten Schiffsladeprozess von 700 Tonnen/Stunde auf über 850 Tonnen/Stunde gesteigert und gleichzeitig die Eindämmung von Staub und der Emissionen von flüchtigen Partikeln drastisch verbessert werden. Dank der erhöhten Umschlagmenge verringern sich die Ladezeiten und die Kosten und machen die Exportkohle attraktiver für Käufer aus Übersee."

Potenziale heben

Ebenfalls interessant sind die Ergebnisse aus einer Kohlemine im Powder River Basin, in der ein Testprogramm für Rücklaufmaterial angestoßen wurde. Im Fokus von Martin Engineering stand die Effektivität und Kosteneffizienz der bestehenden Förderbandreinigungssysteme. „Wir haben umfangreiche Tests an den derzeit vorhandenen Vor- und Hauptabstreifern durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit der existierenden Komponenten zu ermitteln und dann diese Einheiten durch unsere eigenen Entwicklungen zu ersetzen. Anschließend wurden Anschaffungs-/Austauschkosten und die Leistung anhand der gleichen Kriterien und Testverfahren gegenübergestellt“, so Hutter weiter.

Die detaillierten Testkriterien quantifizierten u.a. den Materialrücklauf und zeigten Verbesserungen durch das Hinzufügen oder die Justierung von Komponenten auf. Außerdem wurden bestehende Ausrüstungen umgerüstet und/oder ein routinemäßiges Wartungsprogramm implementiert. Die erstellten Protokolle sollen eine einheitliche Handhabung des Materials gewährleisten, vom Sammeln des Materials über die Kennzeichnung und Trocknung bis hin zum Wiegen und Protokollieren.

Die Testergebnisse zeigten, dass die Leistung der Bandreinigungssysteme in dieser Anlage erhebliches Verbesserungspotenzial aufwies. Die Einsparungen würden sich im Laufe der Zeit zu einem stattlichen Betrag summieren und es dem Werk ermöglichen, langfristige Betriebskosten zu reduzieren, Materialverlust zu verringern und unnötigen Personalaufwand zu eliminieren und gleichzeitig seiner Verantwortung für den Umweltschutz besser gerecht zu werden.

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