EU/Thüringen-Förderprojekt „ZirKat“ Nachhaltiges Recycling von Batterierohstoffen

Quelle: Pressemitteilung Analytik Jena 1 min Lesedauer

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Analytik Jena ist Partner des Forschungsprojektes ZirKat, welches von der Hochschule Nordhausen ins Leben gerufen wurde. Das von der EU und dem Land Thüringen geförderte ZirKat-Projekt ist Teil eines Forschungsvorhabens zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus gebrauchten Lithiumeisenphosphat-Batterien (LFP-Batterien).

Das Projekt ZirKat ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft (Bild:  Analytik Jena)
Das Projekt ZirKat ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft
(Bild: Analytik Jena)

Ziel ist es, neue Methoden zum Recycling von Batterierohstoffen zu entwickeln und damit zur nachhaltigen Herstellung neuer Batterien beizutragen. ZirKat steht für “Zirkulierende Rohstoffe aus Lithiumeisenphosphat-Kathodenmaterial für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen in der Batteriefertigung”. Das Thüringer Verbundvorhaben verfolgt das Ziel, Produktionsausschüsse bei der Herstellung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP-Batterien) wieder in den Produktionskreislauf für neue Batterien zurückzuführen. Dies geschieht entweder durch mechanisches Direktrecycling oder durch hydrometallurgische Aufbereitung.

Qualität der Rohstoffe analysieren

Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Rutz übernimmt die Hochschule Nordhausen mit dem Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe, ThIWert, die Projektkoordination. Analytik Jena entwickelt für den gesamten Prozess Methoden und Messsysteme, welche die Qualitätsanforderungen an die zurückgewonnenen Rohstoffe überwachen. „Mittels unserer hochauflösenden Analysetechnik ermitteln wir die Konzentration des wichtigen Parameters Aluminium, aber auch anderer Elemente im Kathodenmaterial, wie Lithium, Eisen und Phosphor. Diese Werte sowie weitere Elemente im geringen Spurenbereich können wir hervorragend messen und so Aufschluss über die Qualität der zurückgewonnenen Rohstoffe erhalten“, erklärt Julian Köhler, Junior Application Specialist und Projektbetreuer bei Analytik Jena.

Neben Analytik Jena sind weitere Partner beteiligt: Die EAS Batteries GmbH stellt die LFP-Batterien zur Verfügung und ist für mechanische Prozesse, wie die Zerkleinerung und Sortierung der Batterien, verantwortlich. Alle chemischen Aufbereitungsprozesse des Kathodenmaterials mit dem Fokus auf Lithium werden von K-UTEC Salt Technologies untersucht, während die thermischen Prozesse durch IBU-tec advanced materials bearbeitet werden.

Das Vorhaben wird durch das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben “Thüringen-Dynamik” gefördert und mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Programm 2021-2027) kofinanziert.

 

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