Großserienproduktion von Lithium-Eisenphosphat-Batterien Bühler liefert Mischlinien für die Batterieproduktion in Italien

Quelle: Pressemitteilung Bühler 1 min Lesedauer

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Der Geschäftsbereich Grinding & Dispersing der Bühler Group hat von FIB, einer Tochtergesellschaft der italienischen Gruppe Seri Industrial, einen Großauftrag zur Lieferung von Anlagen für die Großserienproduktion von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) im Werk Teverola 2 in der Nähe von Neapel, Italien, erhalten.

FIB-Werk Teverola 2 in der Nähe von Neapel, Italien(Bild:  Bühler)
FIB-Werk Teverola 2 in der Nähe von Neapel, Italien
(Bild: Bühler)

Mit einer jährlichen Produktionskapazität von acht Gigawattstunden (GWh) markiert diese Anlage einen bedeutenden Fortschritt in der europäischen Batteriefertigung. Die Ausrüstung von Bühler – vier kontinuierliche Mischlinien für die Produktion von Elektrodenpasten – soll bis Ende 2025 installiert werden, die Produktion wird voraussichtlich 2026 beginnen.

Der Schweizer Technologiekonzern Bühler und FIB, ein Unternehmen, das auf die Herstellung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien für verschiedene Anwendungen wie Energiespeichersysteme und Mobilitätslösungen spezialisiert ist, haben in den letzten Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit aufgebaut. Im Jahr 2020 lieferte Bühler ein Produktionssystem für Elektrodenpasten für das Teverola-1-Projekt von FIB, eine Pilotanlage mit einer Kapazität von 0,35 GWh/Jahr zur Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen, -Modulen und -Akkus.

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Aufgrund dieser erfolgreichen Zusammenarbeit wird Bühler nun je zwei kontinuierliche Mischlinien für die Herstellung von Anoden- und Kathodenelektrodenschlämmen im Werk Teverola 2 liefern. Diese fortschrittlichen Systeme nutzen die gleichläufige Zweiwellenextruder-Technologie von Bühler, die mehrere Prozessschritte in einer einzigen, kontinuierlich laufenden Einheit zusammenfasst. Dieser Ansatz soll einen außergewöhnlichen Durchsatz, einen geringeren Energieverbrauch und einen hohen Automatisierungsgrad ermöglichen, heißt es vom Unternehmen.

Die von Bühler entwickelte Technologie verbraucht bis zu viermal weniger Energie und benötigt weniger Bedienpersonal als herkömmliche Chargenmischverfahren. Zudem gewährleistet das integrierte Inline-Qualitätskontrollsystem „QuaLiB“, das mit Sensoren, Datenanalyse und Automatisierung ausgestattet ist, eine präzise Prozessüberwachung und reduziert die Ausschussrate in der Produktion, was zu niedrigeren Kosten für FIB führt.

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