Antriebskomponenten für Gewerke der Zement-Herstellung
Hart im Nehmen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Bis aus Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz gebrauchsfertiger Zement wird, durchläuft das in Steinbrüchen abgebaute Rohmaterial viele Prozesse. Die Antriebssysteme der hier eingesetzten Maschinen müssen sich extrem widerstandsfähig gegen mechanischen Abrieb zeigen.

Der Antrieb für Drehrohröfen ist auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und präzise Steuerung ausgelegt. Die Komponenten gewährleisten Haupt- und Hilfsantrieb gleichermaßen, um hohe exzentrische Lasten zu bewältigen.(Bild:  Ringspann)
Der Antrieb für Drehrohröfen ist auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und präzise Steuerung ausgelegt. Die Komponenten gewährleisten Haupt- und Hilfsantrieb gleichermaßen, um hohe exzentrische Lasten zu bewältigen.
(Bild: Ringspann)

Als Basiswerkstoff ist Zement aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Seit der Antike gehört das Material zu den bautechnischen Bindemitteln und bildet die Grundlage für die Anfertigung von Mörtel und Beton. Mit weltweit über 4,0 Milliarden verarbeiteten Tonnen zählt Zement zu den derzeit meistverwendeten Baustoffen.Gewinnung und Herstellung erfolgen in allen Erdteilen in speziellen Zementwerken, die meist in unmittelbarer Nähe von Häfen, Anlegestellen, Steinbrüchen und Bergwerken des Tagebaus angesiedelt sind. Hier werden die abgebauten Rohstoffe über mehrere Prozessstufen in einsatzfertiges, vorrangig pulveriges Schüttgut verwandelt. Alle daran beteiligten Maschinen und Anlagen sind extrem robust ausgeführt und müssen maximal widerstandsfähig sein gegen mechanischen Abrieb. In besonderem Maß gilt dies für deren Antriebsaggregate, da ihr Ausfall meist hohe Reparaturkosten und Lieferengpässe zur Folge hat. Überall auf der Welt greifen die Maschinen- und Anlagenbauer der Zementindustrie daher auf die antriebstechnischen Komponenten aus dem One-Stop-Shop des deutschen Unternehmens Ringspann zurück. „Dabei finden die Konstrukteure und Ingenieure der Branche in uns nicht nur einen zuverlässigen Lieferanten von qualitativ hochwertigen Maschinenelementen, sondern auch einen kompetenten Engineering-Partner für die Realisierung anwendungsspezifisch modifizierter Lösungen“, betont Daniel Riedel, internationaler Vertriebsleiter von Ringspann.

Antriebselemente für alle Prozessstufen

Je nach Prozessstufe der Zement-Herstellung und -Verarbeitung sind es unterschiedliche Komponenten aus dem Ringspann-Portfolio, die im Mittelpunkt des antriebstechnischen Geschehens stehen. In Brechern und Zerkleinerern werden sie ebenso verbaut wie in Mischbetten, Rohmühlen, Zyklonvorwärmern, Lüftungsanlagen, Drehrohröfen, Mühlen und Becherwerken. Mal sind es schnell oder langsam laufende Rücklaufsperren, die das ungewollte Rückwärtsdrehen von Förderbändern oder Becherwerken verhindern, an anderer Stelle sichern Bolzenkupplungen die drehelastische Verbindung von Maschinenwellen, und Rutschnaben schützen die Antriebsstränge bei anliegendem Drehmoment vor Überlastung. Trommel- und Scheibenbremsen aus dem Ringspann-Programm bremsen und halten Förderbänder und dienen zugleich als Notfallsicherung, Schrumpfscheiben verbinden Getriebehohlwellen mit den Wellen von Bandtrommeln, und Zahnkupplungen und Gelenkwellen kommen zum Einsatz wo drehstarre Verbindungen zwischen Maschinenwellen erforderlich sind. In thermisch anspruchsvoller Umgebung stellen Überholfreiläufe, Gehäusefreiläufe und Konus-Spannelemente von Ringspann den Mehrmotorenbetrieb sicher und wenn axiale Versätze zwischen antriebstechnischen Aggregaten auszugleichen sind, leisten die Lamellenkupplungen des Unternehmens zuverlässige Arbeit. Und wie Riedel erläutert, „sind es mitunter auch Komponenten-Kombinationen, die als einbaufertige Smart-Solutions dabei helfen, den Aufwand bei der Montage oder Instandsetzung der Anlagen zu senken – wie Bolzenkupplungen mit integrierten Bremstrommeln oder Komplettlösungen aus Bremsscheibe und Kupplung“.

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