gesponsertErdungszangen Erdungsüberwachung als vorbeugender Explosionsschutz

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Um eine elektrostatische Aufladung zu verhindern und entstehende Ladungen sicher abzuleiten, haben sich bei ortsveränderlichen Objekten Erdungszangen bewährt. Nun kommt mit Symega.Pro ein neues System zur Erdung auf den Markt.

Sobald die Erdungszange angeschlossen ist, wird die Verbindungsqualität überprüft, das Objekt geerdet und ein potentialfreier Kontakt geschaltet, um eine Prozesssteuerung zu ermöglichen.(Bild:  Rembe)
Sobald die Erdungszange angeschlossen ist, wird die Verbindungsqualität überprüft, das Objekt geerdet und ein potentialfreier Kontakt geschaltet, um eine Prozesssteuerung zu ermöglichen.
(Bild: Rembe)

Elektrostatische Ladungen entstehen auf der Oberfläche durch Reibung von aufladbaren Materialien. Diese Ladung verbleibt auf dem Stoff, bis sie sich entweder langsam abbaut oder sich durch Funkenüberschlag an einem Leiter entlädt. Übersteigt die Energie dieser Entladungen die Mindestzündenergie des explosionsfähigen Gas- oder Staubgemischs kann die daraus resultierende Explosion verheerende Folgen haben.

Mobile Behälter, die nicht mit der Erde verbunden sind, können sich beim Transport, Befüllen und Entleeren elektrostatisch aufladen. Um die Aufladung zu vermeiden, müssen Objekte, die brennbare Medien fassen, stets bei solchen Vorgängen geerdet werden.

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Die Rembe Alliance stellt sich vor

Der weltweit agierende Spezialist für Explosionsschutz und Druckentlastung Rembe GmbH Safety+Control bietet Kunden branchenübergreifend Sicherheitskonzepte für Anlagen und Apparaturen. Zu den Abnehmern der Rembe-Produkte zählen Marktführer diverser Industrien, darunter die Nahrungsmittel-, Holz-, Chemie- und Pharmaindustrie. Als unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen vereint das Unternehmen seit mehr als 50 Jahren Expertise mit höchster Qualität, das sich weltweit in diversen Fachgremien engagiert. Kurze Abstimmungswege erlauben schnelle Reaktionen und kundenindividuelle Lösungen für alle Anwendungen, vom Standardprodukt bis zur Hightech-Sonderkonstruktion. Neben der Rembe GmbH Safety+Control mit ca. 340 Mitarbeitern weltweit, Hauptsitz in Brilon (Hochsauerland) sowie zahlreichen Tochtergesellschaften (Italien, Finnland, Brasilien, USA, China, Dubai, Singapur, Südafrika, Japan), firmieren vier weitere Unternehmen unter der Dachmarke Rembe, das Rembe Research+Technology Center, Rembe Advanced Services+Solutions, Rembe Kersting und Rembe Fibreforce.

Herstellung einer temporären und sicheren Verbindung

Symega-Erdungsüberwachungssysteme von Rembe bieten den größtmöglichen Schutz vor elektrostatischer Entladung im laufenden Prozess. Durch die kontinuierliche Überwachung des Widerstands mithilfe einer Erdungszange und der mit der Überwachung verbundenen potentialfreien Wechselkontakte können Prozesse sicher gesteuert bzw. unterbrochen werden. Damit tragen Symega-Systeme durch den Schutz vor elektrostatischer Aufladung in explosionsgefährdeten Bereichen maßgeblich zur Anlagensicherheit bei.

Rembe stellt in der Reihe mehrere Systeme bereit. So darf das Erdungsüberwachungssystem Symega.VO als Stand-alone-System in den explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 und 21 betrieben werden. Es stellt eine sichere Verbindung von stationären und mobilen, metallischen oder leit- und ableitfähigen Gegenständen und einer guten Erde her. Die verbauten LEDs signalisieren den Ist-Zustand des Erdungsprozesses.

Das Erdungssystem Symega.SI hingegen wird im Schaltschrank außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche installiert. Auch dies stellt eine sichere Verbindung zwischen stationären und mobilen, metallischen oder leitfähigen Gegenständen und einer guten Erdung her. Die Stromkreise für die Erdung sind eigensicher und die Erdungszangen baumustergeprüft, so dass sie bis in die Zone 0 und 20 geführt werden dürfen, um eine sichere Verbindung herzustellen. Für maximale Sicherheit kann dieser Zustand durch die beiden potentialfreien Wechselkontakte in das Prozessleitsystem integriert werden.

Intelligente Erdung für jede Anwendung

Ganz neu wird nun das Erdungssystem Symega.Pro vorgestellt. Wie auch das Symega.VO und das Symega.SI wird die Pro-Variante genutzt, um Tankfahrzeuge, IBCs, FIBC, Fässer und andere Objekte während kritischer Prozesse zu erden und zu überwachen.

Sobald es angeschlossen ist, überprüft das Gerät die Verbindungsqualität, um anschließend einen potentialfreien Kontakt schalten zu können und zu erden. Hiermit können wie gewohnt Prozesse automatisiert und beispielsweise Pumpen oder Ventile freigeschaltet werden.

Kommt es zu einem Verbindungsabbruch, zieht das Symega.Pro die Freigabe unverzüglich zurück. Für jegliche Art der Überwachung ist der Verbindungswiderstand stets die maßgebende Größe.

Sicherer Anschluss der Erdungszange am richtigen Objekt

Je nach Objekt können unterschiedliche Überprüfungsmodi hinzugeschaltet werden. Neben der Widerstandsüberprüfung bietet das Symega.Pro eine Objekterkennung und weitere Funktionen. Die Objekterkennung basiert auf der Kapazitätsmessung des angeschlossenen Objekts. Ist das Objekt von der Erde isoliert, kann es Energie speichern und weist damit eine elektrische Kapazität auf. Je mehr speicherfähige Masse das Objekt hat, desto größer ist die Kapazität. Da die Kapazitätsprüfung bei kleinen Objekten wie Fässern sehr herausfordernd sein kann, bietet das System eine weitere Schutzfunktion, einen Prozess-Timer. Damit die Erdungszange nicht über einen beliebigen Zeitraum an leitfähigen Objekten angeschlossen werden kann, um eine Freigabe zu erwirken, kann das Freigabesignal an einen Timer gekoppelt werden. Nach Ablauf des Timers wird die Freigabe zurückgezogen und die Erdungsverbindung muss erneut überprüft werden."

Um einen reibungslosen Prozessablauf zu ermöglichen, können kurzweilige Wackelkontakte in der Überprüfung ausgeblendet werden, sodass der Prozess ungestört, aber sicher fortgeführt werden kann.

Ebenso kann der Erdanschluss am Symega.Pro bis hin zu seinem Ursprung überprüft werden. Damit ist jederzeit sichergestellt, dass das Objekt nicht nur mit dem Symega.Pro sondern auch mit der Erde verbunden ist. Die Vielzahl an Funktionen und die Möglichkeit, die Parameter an den Prozess anzupassen, machen das Symega.Pro zum „AllGrounder“ an dem jede Art von Behältnis oder Gerät angeschlossen werden kann.

Die Vorteile des Symega.Pro auf einen Blick:

  • Ein intelligentes System für alle Anwendungen
  • Kapazitätsüberprüfung angeschlossener Objekte ermöglicht Manipulationssicherheit und Objekterkennung.
  • 24 VDC und 230 VAC-Spannungsversorgung
  • Überwacht den Anschluss der Erde
  • Keine Verladestörung durch Wackelkontakt
  • Sichere Erdung durch zeitliche Begrenzung

Verstärkung für die Erdungs-Expertise

Wesitec ist in Europa ein anerkannter Spezialist für alle Anwendungen und Lösungen rund um die Zündquelle „Elektrostatik“. Seit Mai 2024 steht Wesitec auf Basis einer exklusiven Partnerschaft an der Seite der Rembe Safety+Control. Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung liefert das Unternehmen aus dem Bergischen Land zuverlässige Lösungen zur elektrostatischen Erdung für Betreiber und Anlagenhersteller aus unterschiedlichen Branchen wie der Chemie, Pharmazie, Lebensmittel, Öl und Gas sowie der Petrochemie. Das Leistungsspektrum beinhaltet nicht nur die Fertigung von Produkten, sondern auch das kundenspezifische Consulting und die Neuentwicklung von Lösungen. Im Mai 2024 integrierte Rembe die Produktreihen der „Elektrostatischen Erdung“ in ihr Portfolio und übernahm das Business Development sowie den Vertrieb, sodass diese weltweit weiter vorangetrieben und ausgebaut werden können. Damit wird ein noch vielseitigerer Service mit hochwertigen Lösungen angeboten.

Ergänzendes zum Thema

Die Experten von Rembe treffen Sie auf der Solids in Dortmund in Halle 7 am Stand T06 und natürlich während der Live-Vorführungen im Innenhof, die zeigen, wie viel Zündstoff in Pulvern stecken kann. Dreimal wird es am 9. und 10. Oktober auf dem Freigelände der Messe knallen.

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