Basis für Risikoanalyse und Ex-Schutzkonzept
Staubuntersuchungen zahlen sich aus

Ein Gastbeitrag von Torben Maul, Fike GmbH 3 min Lesedauer

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Ein näherer Blick auf die Eigenschaften eines Staubes lohnt sich. Damit ist bei weitem nicht nur eine Literaturauswertung gemeint, sondern es sollten detaillierte Staubtests durchgeführt werden. Dies erhöht die Sicherheit und senkt die Kosten.

Mindestzündenergie, die Selbstenzündungstemperatur und die Mindestzündtemperatur sind nur einige Parameter, die für die Staubuntersuchung wichtig sind. (Bild:  Fike)
Mindestzündenergie, die Selbstenzündungstemperatur und die Mindestzündtemperatur sind nur einige Parameter, die für die Staubuntersuchung wichtig sind.
(Bild: Fike)

Für den sicheren Umgang mit brennbaren Stäuben ist eine Risikobewertung der Explosionsgefahr zwingend erforderlich. Diese Bewertung erfolgt im Rahmen des Explosionschutzdokuments nach § 6 Abs. 9 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und umfasst die Identifizierung von Bereichen, in denen sich brennbare Stäube mit Luft vermischen können, die Bewertung des Zündrisikos und die Bestimmung der möglichen Flammen- und Druckeffekte von Explosionen.

Aus Kostengründen oder bei nicht vorhandenen Proben vor der Inbetriebnahme neuer Anlagen wird oft auf detaillierte Staubtests verzichtet. In diesen Fällen werden die Explosionskenngrößen auf Grundlage von Literaturwerten konservativ abgeschätzt. Dabei werden die Eigenschaften der Stäube in Form von Partikelgrößenverteilung, Partikelform, Prozesstemperatur und Feuchtigkeit nur geringfügig berücksichtigt. Ihr Einfluss auf die sicherheitsrelevanten Größen kann jedoch oft nicht im Detail abgeschätzt werden und muss dann empirisch gemessen werden.

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