Partner in der Kreislaufwirtschaft Pekutherm erweitert seine Recyclingkapazitäten für Acrylglas

Quelle: Pressemitteilung Pekutherm 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Spezialist für das Recycling thermoplastischer Materialien, Pekutherm, mit Sitz in Geisenheim bei Frankfurt am Main, ist einer von vier Partnern der Europäischen Allianz für nachhaltiges Recycling von Acrylglas (Polymethylmethacrylat, PMMA).

Treffen zum Abschluss der Recycling-Allianz (v.l.n.r.): Hans-Peter Hauck (COO Röhm), Lukas Dössel (Director Circular Economy Röhm), Daniela Pfister (Kaufmännische Leitung Pekutherm), Heiko Pfister (Geschäftsführer Pekutherm) und Giovanni Sale (Corporate & Business Strategy Senior Vice President MAIRE) sowie Massimo Di Amato (Circular Solutions SVP Nextchem, Managing Director My Remono).(Bild:  Röhm)
Treffen zum Abschluss der Recycling-Allianz (v.l.n.r.): Hans-Peter Hauck (COO Röhm), Lukas Dössel (Director Circular Economy Röhm), Daniela Pfister (Kaufmännische Leitung Pekutherm), Heiko Pfister (Geschäftsführer Pekutherm) und Giovanni Sale (Corporate & Business Strategy Senior Vice President MAIRE) sowie Massimo Di Amato (Circular Solutions SVP Nextchem, Managing Director My Remono).
(Bild: Röhm)

Die im Jahr 2024 ins Leben gerufene Allianz entstand im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Wunsch heraus, die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Neben Pekutherm und Röhm Recycling bringen auch Nextchem, die Muttergesellschaft von My Remono, und Polyvantis ihr Know-how in die Partnerschaft ein. Sie ermöglicht es, deutlich mehr PMMA-Wertstoffe sowohl durch mechanisches als auch chemisches Recycling zurückzugewinnen und als MMA (Methylmethacrylat) und PMMA in Neuwarenqualität wieder auf den Markt zu bringen.

Mit einer Sortierkapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr trägt Pekutherm zum Recycling von PMMA und Polycarbonat (PC) in Europa bei. Pro 100 Tonnen genutztem Recycling-Material können fast 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, heißt es vom Unternehmen.

Durch eine weitere Kooperation mit der Exolon Group, einem Hersteller von Polycarbonatplatten, werden Kunden bereits beim Kauf von Neumaterial mit dem passendem Recycling-Partner für Verschnitt und Altmaterial vernetzt. Pekutherm stellt kostenfrei Sammelcontainer, so genannte Ecoboxen, zur Verfügung, holt diese nach der Befüllung ab und vergütet die gesammelte Abfallmenge. Nach der Aufbereitung wird das recycelte Granulat für die erneute Verarbeitung bereitgestellt. Andere Hersteller, Handelsunternehmen und Verarbeitungsbetriebe von PMMA, PC oder PETG-Produkten haben ebenfalls die Möglichkeit, sich diesem Partnerprogramm anzuschließen.

Um der weltweit steigenden Nachfrage nach Acrylglas gerecht zu werden, hat sich das Unternehmen außerdem das Ziel gesetzt, seine Position in Europa weiter auszubauen. Pekutherm-Geschäftsführer Heiko Pfister schätzt, dass das PMMA-Abfallvolumen in Europa jährlich rund 30.000 Tonnen beträgt. Ein Großteil dieses Abfalls wird nach Asien verschifft, wo der Recyclinganteil vermutlich sehr gering ist. „Derzeit recyceln wir in unserem Werk in Geisenheim rund 5.000 Tonnen für die Wiederverwendung. Wir haben die Kapazität, diese Menge zu verdoppeln, und wollen diese Chance nutzen“, so Pfister. Als Zielmärkte für die Expansion nennt er neben Italien, Spanien und Frankreich auch das Baltikum sowie Nordeuropa.

Das selbstentwickelte, herstellerunabhängige System zur Aufbereitung von thermoplastischen Materialien ermöglicht eine sortenreine Trennung. Das gewonnene Rezyklat weist laut Firmenangaben die selben Verarbeitungseigenschaften wie Neuware auf. Ein zentraler Bestandteil des Prozesses ist das manuelle Sortieren der Kunststoffabfälle. Anschließend werden diese in Präzisions-Schneidmühlen zu Granulat verarbeitet, gereinigt und an die Kundschaft geliefert.

Das Unternehmen wurde 1985 von Erwin Pfister, dem Vater des geschäftsführenden Gesellschafters Heiko Pfister, gegründet und feiert dieses Jahr das 40-jährige Bestehen.

(ID:50303973)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung