Stärkung des Forschungsstandorts Ludwigshafen Neues Technikum für Katalysatorentwicklung und Feststoffverfahrenstechnik

Quelle: Pressemitteilung BASF SE 2 min Lesedauer

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Mehr als 80 Prozent aller chemischen Produkte kommen bei ihrer Herstellung mindestens einmal mit einem Katalysator in Berührung. Grund genug für die BASF, ein neues Forschungstechnikum auf den Weg zu bringen, in dem weitere Katalyseverfahren entwickelt und optimiert werden sollen.

Im neuen Forschungstechnikum wird BASF Chemiekatalysatoren im Pilotmaßstab herstellen und neue Verfahren und Prozesse für die Verarbeitung und Herstellung von Feststoffen entwickeln.(Bild:  BASF SE)
Im neuen Forschungstechnikum wird BASF Chemiekatalysatoren im Pilotmaßstab herstellen und neue Verfahren und Prozesse für die Verarbeitung und Herstellung von Feststoffen entwickeln.
(Bild: BASF SE)

Mitte Dezember weihte die BASF ihr neues Katalysator- und Feststofftechnikum in Ludwigshafen ein. In diesem Forschungstechnikum will das Unternehmen Chemiekatalysatoren im Pilotmaßstab herstellen und dort neue Verfahren und Prozesse für die Verarbeitung und Herstellung von Feststoffen entwickeln. „Unser neues Katalysator- und Feststofftechnikum bietet uns die Möglichkeit, durch eine hochmoderne Verfahrensforschung innovative Katalysatoren und Prozesstechnologien fokussierter und schneller zu entwickeln, die unsere Kunden und wir dringend für die grüne Transformation benötigen“, sagt Dr. Helmut Winterling, Leiter der globalen Forschung bei BASF. „Es ist zudem eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Forschung und Entwicklung am Standort Ludwigshafen.“

Senken von Rohstoffbedarf und CO2-Fußabdruck

Katalysatoren spielen eine zentrale Rolle in der industriellen Chemie. Sie reduzieren den Energiebedarf und die Menge unerwünschter Nebenprodukte und damit auch den Rohstoffbedarf sowie den CO2-Fußabdruck von Produkten. Katalysatoren werden in vielen Bereichen eingesetzt, unter anderem in der chemischen Industrie und Petrochemie sowie in neuartigen Verfahren, die zur grünen Transformation benötigt werden. BASF entwickelt Katalysatoren und Prozesstechnologien zum einen für ihre Kunden weltweit, setzt diese aber auch in den eigenen Produktionsanlagen ein.

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BASF wird in dem neuen Technikum innovative Verfahrenstechnologien und Katalyseverfahren entwickeln und optimieren. „Die technischen Optionen des neuen Technikums stärken nicht nur unsere Innovationskraft, sondern verbessern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit im globalen Marktumfeld“, sagt Dr. Detlef Ruff, Senior Vice President Process Catalysts bei BASF. „Der Neubau bietet uns optimale Bedingungen, um im Labor entwickelte Katalysatoren zügig in den Produktionsmaßstab zu übertragen und unseren Kunden in Zukunft größere Mengen qualitativ hochwertiger Muster neuer Katalysatoren zu liefern. Wir reagieren damit flexibler auf Marktanforderungen und können innovative Technologielösungen schneller anbieten – ein entscheidender Faktor, um neue Produkte erfolgreich in den Markt einzuführen.“

BASF hat das Technikum innerhalb von drei Jahren als Ersatz für ein altes Forschungsgebäude errichtet. Der Neubau verfügt über hochmoderne Sicherheitseinrichtungen, zusätzlich wurde er mit zahlreichen neuen Technologien für die Forschung- und Entwicklungsaktivitäten ausgestattet. Insgesamt hat das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in das neue Forschungstechnikum für Katalysatorentwicklung und Feststoffverfahrenstechnik investiert. 

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