CO2-Speicherung in Beton
Mining the Atmosphere

Quelle: Pressemitteilung Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine Forschungsinitiative will überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre einfangen und in Baumaterialien wie Beton speichern. Empa-Forscher zeigen nun erstmals das Potenzial auf.

Beton könnte ganz erhebliche Mengen an CO2 speichern, wenn herkömmliche Gesteinskörnungen beispielsweise durch Pellets aus Pflanzenkohle ersetzt würden.(Bild:  Empa)
Beton könnte ganz erhebliche Mengen an CO2 speichern, wenn herkömmliche Gesteinskörnungen beispielsweise durch Pellets aus Pflanzenkohle ersetzt würden.
(Bild: Empa)

Um die CO2-Konzentration auf das angestrebte Niveau von 1988 – also auf 350 ppm – zu senken, gilt es, schätzungsweise 400 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu entfernen.

Eine gewaltige Menge, die rund 1.500 Milliarden Tonnen CO2 entspricht. Empa-Forscher haben nun berechnet, dass dieser überschüssige Kohlenstoff bis Mitte des nächsten Jahrhunderts in Baumaterialien wie Beton gespeichert werden könnte. „Diese Berechnungen basieren auf der Annahme, dass nach 2050 ausreichend erneuerbare Energie verfügbar ist, um CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen – ein sehr energie-intensives Unterfangen. Diese Annahme ermöglicht es uns, mit verschiedenen Szenarien zu analysieren, wie realistisch und effizient das Konzept unserer Mining the Atmosphere-Initiative ist“, sagt Pietro Lura, Leiter der Empa-Abteilung Beton und Asphalt. Die groß angelegte Forschungsinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, überschüssiges CO2 nicht nur zu binden, sondern als wertvollen Rohstoff zu nutzen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung