Startschuss für Baustoffrecycling  Max Wild und Schwenk errichten Aufbereitungsanlage für mineralische Bauabfälle

Von SW Baumineralik Donau-Iller 1 min Lesedauer

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Mit einem feierlichen Spatenstich starteten Max Wild und Schwenk die Bauarbeiten für eine Bodenwaschanlage in Achstetten. Die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage soll jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralische Bauabfälle zu hochwertigen Recyclingstoffen verarbeiten. 

Spatenstich für die neue Bodenwaschanlage in Achstetten (v.l.): Leonie Bertz, Dr. Gregor Silvers  und Elias Haitz (alle Max Wild), Markus Wild und Joachim Kainz (beide Geschäftsführer SW Baumineralik Donau-Iller), Max Wild (Gesellschafter Max Wild) und Patrik Schleicher (Gesellschafter der Schwenk Baustoffgruppe).(Bild: SW Baumineralik)
Spatenstich für die neue Bodenwaschanlage in Achstetten (v.l.): Leonie Bertz, Dr. Gregor Silvers und Elias Haitz (alle Max Wild), Markus Wild und Joachim Kainz (beide Geschäftsführer SW Baumineralik Donau-Iller), Max Wild (Gesellschafter Max Wild) und Patrik Schleicher (Gesellschafter der Schwenk Baustoffgruppe).
(Bild: SW Baumineralik)

Die nassmechanische Aufbereitungsanlage arbeitet mineralische Bauabfälle wie Bodenaushub oder Gleisschotter zu Sekundärbaustoffen, in Form von Körnungen, Sanden und Splitten, auf.  Der Bau der Anlage dauert knapp zwölf Monate und ist in vier Bauabschnitte aufgeteilt: Bis Oktober entstehen im ersten Schritt der Beton- und Stahlbetonbau für die neue Bodenwaschanlage. Es folgen Montagearbeiten an Stahl- und Blechbau sowie Anlagenkomponenten und Maschinen. In zwei weiteren Bauabschnitten entstehen die Aufgabestation für die mineralischen Bauabfälle sowie das Förderband zur Bodenwaschanlage.

Für Max Wild ist diese Anlage bereits die zweite Bodenwaschanlage. Seit 2020 hat das Familienunternehmen auf dem firmeneigenen Entsorgungszentrum in Eichenberg (Berkheim) eine Bodenwaschanlage im Einsatz. 750.000 Tonnen mineralische Bauabfälle wurden bisher „gewaschen“. Die bei der Reinigung zurückgewonnenen Sand- und Kiesfraktionen führt das Unternehmen als gleichwertige Sekundärbaustoffe in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Sekundärbaustoffe werden in Betonwerken, Kellerwänden, Geschossdecken und in der Asphaltindustrie verwendet. 

Auch Schwenk hat Kreislaufwirtschaft und Recycling in seiner Firmen-DNA. Das Unternehmen hat neben den Sparten Zement, Beton, Sand & Kies sowie Betonpumpen vor rund zwei Jahren die Sparte Kreislaufwirtschaft & Recycling gegründet. Schwenk nutzt und entwickelt mehrere neue Verfahren, um bei der Herstellung und im Umgang mit Baustoffen im großen Umfang CO2 zu reduzieren. Der verwendete Beton in der neuen Bodenwaschanlage beinhaltet beispielsweise einen Zement, der nur noch zu ca. 60 % aus Klinker besteht. Zusätzlich werden ca. 25 % an Recycling-Körnungen aus der Bodenwaschanlage von Max Wild in Eichenberg eingesetzt.  

Im Zuge des Baus bündeln Max Wild und Schwenk ihre Kompetenzen in der neuen Gesellschaft SW Baumineralik Donau-Iller. Mit der bereits bestehenden Bodenwaschanlage am Entsorgungszentrum Eichenberg (Berkheim) und der neuen Anlage in Achstetten wird sich so die Recyclingkapazität in der Region auf bis zu 500.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln. 

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