Mit einem neuen Doppelschneckendosierer steht nun eine Lösung für die Dosierung von Pulvern, insbesondere für Pulveradditive, bereit. Der Dosierer ergänzt einen erst kürzlich eingeführten Schüttgutaktivator.
Prorate Plus-Dosierwaagen können je nach Rezeptur als einzelne Einheiten installiert oder in Gruppen von bis zu sechs Dosierern um einen Prozesseingang herum angeordnet werden.
(Bild: Coperion K-Tron)
Im vergangenen Jahr hat Coperion K-Tron mit dem Prorate Plus eine völlig neue Dosiererbaureihe entwickelt, die auf 100 Jahren Dosiererfahrung aufbaut. Diese robuste Anlage eignet sich vor allem für einfache Dosieranwendungen in der Kunststoffindustrie.
Der kontinuierliche gravimetrische Dosierer ist eine wirtschaftliche Lösung, die sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kurze Lieferzeiten schnell amortisiert. Die ursprüngliche Produktlinie umfasst drei Einfachschneckendosierer, die sich für die Dosierung von Pellets, Granulaten und anderen frei fließenden Schüttgütern in der Kunststoffverarbeitung eignen. Diese werden nun durch den neuen Prorate Plus-MT-Doppelschneckendosierer ergänzt.
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Nun auch für Materialien, die schwerer zu handhaben sind
Der gravimetrische Doppelschneckendosierer eignet sich insbesondere für schwieriger zu handhabende Materialien. Er sorgt mit seinem horizontalen Rührwerk dafür, dass die beiden Schnecken optimal mit Material gefüllt sind. Die Doppelschneckentechnologie hat zudem den Vorteil, dass Pulsationen reduziert werden und die Schnecken einen Selbstreinigungseffekt haben. Der Dosierer eignet sich somit für schwer zu handhabende pulverförmige Additive wie Talk, Kalziumkarbonat oder Ruß. Durch die steile Ausführung der Trichterwände können schlecht fließende Schüttgüter ohne zusätzliches Vertikalrührwerk zuverlässig dosiert werden. Sollte es dennoch zu Materialbrücken oder Kaminbildung kommen, können ein oder mehrere Proflow-Schüttgutaktivatoren am Trichter angebracht werden, um den Materialfluss zu fördern.
Der Prorate Plus-MT erreicht je nach Schüttgutbeschaffenheit Dosierleistungen von 40 bis 1.800 dm3/h. Mit individuellen Schüttgutversuchen in den Coperion K-Tron Testzentren kann der exakte Dosierbereich für ein bestimmtes Schüttgut genau ermittelt werden.
Gezielte Vibrationen verbessern die Dosierleistung
Mit der Proflow-Lösung lässt sich der Anwendungsbereich der ursprünglichen Prorate Plus-Einfachschneckendosierer auch auf mäßig fließende Pulver und Flocken erweitern. Die Lösung ist für alle vier Modelle (Plus-S, Plus-M, Plus-L, Plus-MT) erhältlich und kann bei neuen Geräten oder als Montagesatz bei bestehenden Dosierern installiert werden.
Der Proflow-Schüttgutaktivator besteht aus einer elektromagnetischen Vibrationsvorrichtung, die den Trichter aktiviert, um Schüttgut in Bewegung zu halten. Das Gerät arbeitet mit einer optimierten Frequenz und Amplitude, um einen minimalen Energieverbrauch und einen maximalen Produktfluss sicherzustellen. Mit seiner intelligenten elektronischen Steuerung verbraucht der Proflow nur 3,6 Watt Strom. Der Aktivator hat keine Verschleißteile und erfordert keinen zusätzlichen Reinigungsaufwand, da er außerhalb des Produktkontaktbereichs montiert ist.
Beim kleineren Modell Plus-S wird der Proflow-Aktivator in Verbindung mit speziell entwickelten Dosierschnecken mit Rührbügel eingesetzt. Die Rührbügel befördern das Schüttgut in den Schneckeneinlauf des Dosierers und sorgen für eine bessere Schneckenfüllung.
Design für einfache Bedienung
Die Prorate Plus Dosiergeräte verfügen über eine sehr kompakte, trapezförmige Form. Somit können bis zu sechs Dosierer in einem Radius von 1,5 m um einen Extrudereinlauf gruppiert werden. Mit vier Dosierer- Modellen wird ein breites Spektrum an Dosierleistungen abgedeckt. Die neuen Dosierer können je nach Material Leistungen von 3,3 bis zu 4.800 dm3/h dosieren. Somit kann ein System mit sechs Prorate Plus-L Dosierern bis zu 28,8 m3/h auf einer Grundfläche von nur 7 m2 dosieren.
Das zum Patent angemeldete Schienensystem Proclean-Rail ermöglicht einen einfachen Zugang zu Reinigungs- und Wartungszwecken, selbst innerhalb eines Clusters. Damit kann die Basiseinheit nach hinten zurückgezogen und gedreht werden, um Zugang zum Dosierungsbereich und zur Schnecke zu erhalten. Darüber hinaus sind Faltenbalg und Schnecke mit Magnettechnik ausgestattet, die eine einfache, aber dennoch robuste Montage ermöglicht. Die Magnetverbindungen sorgen dafür, dass sie ohne Werkzeug gelöst werden können. Gleichzeitig bieten sie die erforderliche Haltekraft für einen optimalen und sicheren Betrieb.
Dank des hohen Standardisierungsgrades der Dosiergeräte reduziert sich die Anzahl der benötigten Ersatzteile für den Notvorrat. Viele Teile sind für alle drei Modelle identisch und können als Austauschteile für alle Geräte verwendet werden.
Die neuen Dosierer sind mit P-SFT-Wägezellen ausgestattet, die sich durch die zuverlässige Smart Force Transducer-Wägetechnologie auszeichnen. Jeder Dosierer ist zudem mit einem eigenen PCM-Steuermodul ausgestattet. Dieses ist am Ständer des Dosierers montiert und kann in der Höhe verstellt werden. Die meisten Dosierwaagen brauchen nur ein einfaches Motorsteuergerät (PCM-MD). Innerhalb einer Gruppe von bis zu acht Dosierern wird in einer erweiterten Version nur einer mit integrierter Benutzeroberfläche und Liniensteuerungsfunktionalität (PCM-KD) ausgestattet.
Die Dosiergeräte sowie die Schüttgut-Fließhilfe sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der NEC Class II, Div. 2, Group F & G und Atex 3D/3D (außen/innen) geeignet.
Stand: 08.12.2025
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Kontinuierliche Materialversorgung
Jeder Dosierer kann entweder mit einem filterlosen Vakuumabscheider für Pelletanwendungen oder mit einem Vakuumabscheider mit Patronenfilter für Anwendungen ausgestattet werden, bei denen Staub aus der reinen Luftleitung des Vakuumfördersystems ferngehalten werden muss. Zu den Nachfülllösungen gehören ein kompakter Ständer, Füllstandsanzeigen, Absperrklappen und elektrische Anschlusskästen sowie je nach Bedarf ein oder mehrere Vakuumgebläse. Die Serie 4 MPC-Steuerung ist ideal für bis zu 24 Vakuumabscheider an einem Gebläse mit einem Reservegebläse.