Gefahrenstellen in Lagern sicher erkennen Brandschutz von der Lagerfläche bis zum Schredder

Quelle: Pressemitteilung T & B electronics 2 min Lesedauer

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Wirksam ist Brandschutz nur dann, wenn er durchgängig angelegt ist. Herausfordernd ist, dass zuweilen Alarme auch durch heiße Oberflächen ausgelöst werden, die keine Gefahr darstellen. Ein intelligentes System unterscheidet, ob tatsächlich Brandgefahr besteht.

Simulation eines entstehenden Brandes auf dem Recyclinghof. Das IR-System unterscheidet den echten Brand von einer vermeintlichen Gefahr, wie ein heißer Auspuff oder eine reflektierende Oberfläche.(Bild:  T&B)
Simulation eines entstehenden Brandes auf dem Recyclinghof. Das IR-System unterscheidet den echten Brand von einer vermeintlichen Gefahr, wie ein heißer Auspuff oder eine reflektierende Oberfläche.
(Bild: T&B)

Je nach Anwendung und individuellen Vorgaben des Anlagenbetreibers kann vorbeugender Brandschutz für einzelne Maschinen ausgelegt werden oder von vornherein ganzheitlich. Dafür berät T&B Betreiber mit Blick auf lückenlose Brandprävention für die gesamte Anlage: angefangen von der Lagerfläche über einzelne Maschinen wie Schredder bis hin zu Übergabestellen in der Anlage beim Fördern des Materials.

Von Förderbändern bis Schredderschutz

Zerkleinerer haben sich als Risikoschwerpunkt für die Entstehung von Bränden erwiesen – oft verursacht durch Störstoffe oder Fehlwürfe im angelieferten Recyclingmaterial. Ein wachsendes Problem sind hierbei Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus. Durch unsachgemäße Entsorgung gelangen sie in den Zerkleinerungsprozess. Durch die mechanische Bearbeitung können exotherme Reaktionen ausgelöst werden – eine ernstzunehmende Brandgefahr für den gesamten Betrieb.

Dabei ist das Risiko unberechenbar: Wegen des modularen Aufbaus aus einzelnen Zellen erreicht eine Batterie oder ein Akku durch eine partielle Beschädigung nicht unmittelbar den Thermal Runaway. Da in diesem Fall die Oberflächentemperatur nur mäßig ist, bleibt das Zündpotential im Austrag des Zerkleinerers unerkannt und wird in nachgelagerte Prozesse weitergetragen. Hier kann der Thermal Runaway bei der geringsten Belastung vollständig ausgelöst werden – zu einem unbestimmten Zeitpunkt und an einer beliebigen Stelle in der Anlage.

Hinzu kommt: Auf Förderbändern wird eine mögliche Gefahrenquelle oder das bereits brennende Material sehr schnell in andere Anlagenbereiche transportiert. Durch die Fördervorgänge und das Verteilen des Materials können dann Produktionsstillstand und größere Schäden verursacht werden. Daher empfiehlt T&B für wirksame Brandprävention ein ganzheitliches Schutzkonzept, das keine Lücke lässt und zudem Versicherungsschutz in vollem Umfang ermöglicht

Auf Lagerflächen Schein und Ernst unterscheiden

Auf Lagerflächen werden Infrarot-Kameras zum vorbeugenden Brandschutz eingesetzt. Die Herausforderung dabei ist, echte Brandgefahren von scheinbaren zu unterscheiden und Alarm nur im Ernstfall auszulösen – das dann aber zuverlässig.

Wo Recyclingmaterialien, Altholz, Papier oder andere hochkalorische Schüttgüter gelagert werden, braucht man eine zuverlässige Erkennung von Gefahrenquellen, um Brände zu vermeiden. Die gelagerten Stoffe können sich selbst entzünden oder durch Fremdeintrag heißer Stoffe in Brand geraten – in Bunkern genauso wie auf Freiflächen.

Infrarot-Kameras erkennen zuverlässig Brände, aber auch heiße Materialien, bevor daraus ein Brand entsteht. Allerdings erkennen sie auch vermeintliche Brandrisiken: so zum Beispiel den heißen Auspuff eines Fahrzeugs, eine Spiegelung oder eine durch die Sonne aufgeheizte Oberfläche. Dann gibt es unnötig Alarm.

Um Täuschungsalarme zu vermeiden, gibt es unterschiedliche Vermeidungsstrategien: Anlagenbetreiber klammern zum Beispiel Fahrtwege auf dem Gelände aus dem Überwachungsbereich der Kamera aus. Das ist nicht immer einfach und kann ein Unsicherheitsfaktor in der Brandprävention sein.

Als Lösung bietet T&B electronic ein intelligentes System zur Früherkennung potenzieller Brandrisiken. Innerhalb von Sekunden unterscheidet es, ob tatsächlich Brandgefahr besteht und löst Alarm aus. So muss der Anlagenbetreiber weder den Überwachungsbereich einschränken noch separate Tag-Nacht-Schaltungen einrichten.

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